Abiturientin Amaza sammelt Geld für Cableway Charity Challenge

Zu einer Zeit, in der das schöne Kapstadt immer noch von dem verheerenden Feuer auf dem Tafelberg im April erschüttert ist, gibt es eine gute Nachricht zu verkünden:

 

Die Cableway Charity Challenge, die von der JDI Foundation durchgeführt wird, findet nun schon zum zwölften Mal statt. In diesem Jahr durfte Home from Home sich freuen, als einer der drei Hauptbegünstigten ausgewählt worden zu sein. Gesamtziel war es über 1 Million Südafrikanischer Rand - das entspricht etwa 58.000 Euro - für wohltätige Zwecke zu sammeln.

 

Bedingt durch Covid-19 fand die Veranstaltung in diesem Jahr über einen längeren Zeitraum statt. Vom 10. bis 18. April gaben die Teilnehmer alles und das mit Erfolg - das gesteckte Ziel wurde erreicht. 

 

Um sicher zu stellen, dass es kein Gedränge gibt, kletterten die 137 Teilnehmer die Platteklip-Schlucht neun Tage in Folge an der Vorderseite des ikonischen Tafelbergs hinauf - viele auch mehrmals. 

 

Mit dabei war Amara Sethu. Die talentierte 19-jährige Sportlerin empfand ihre Teilnahme als eine großartige Gelegenheit, Spenden für Home from Home zu sammeln.

 

Amaza, die in der Obhut von Home from Home aufgewachsen ist und in ihrer frühen Kindheit viele Hindernisse überwinden musste, empfand die Besteigung des Tafelbergs - eines der sieben Weltwunder - als sehr symbolisch für sich selbst. Begeistert unterstützt wurde sie von Ihrer Pflegemutter Nicky. Mit ihr lebt Amaza seit 16 Jahren als Teil einer liebevollen Familie, was ihr viel Stabilität gibt. Trotz Schulpflicht während der Woche, gelangen der angehenden Abiturientin an zwei Wochenenden insgesamt drei Besteigungen. Ihre Begleitung Tanya nutzte die Gelegenheit, auch während der Woche zu klettern und absolvierte insgesamt sechs Touren. Ebenfalls dabei, und das teilweise zum ersten Mal, war darüber hinaus eine große Gruppe entschlossener Home from Home-Mitarbeitern.

 

"Home from Home hat mich unglaublich unterstützt und mir tolle Möglichkeiten geboten. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr, wenn ich die Schule beendet habe, Sportcoaching studieren kann. Ich fühle mich so motiviert und glücklich", sagte Amaza im Anschluss an Ihre erbrachte Leistung begeistert. 

 

Wir freuen uns darauf zu sehen, wie sich das nächste Kapitel in Amazas Leben entfalten wird!

 

Amaza geht ihren Weg

Amaza ist gerade volljährig geworden. Sie ist eine sehr aufgeweckte und neugierige junge Frau. Wissbegierig und offen für neues, probiert sie gerne Dinge aus und lernt schnell dazu. Aufgewachsen in der Obhut einer Home from Home-Familie in Khayelitsha, lernte Amaza im Alter von 10 Jahren schwimmen. Dank Ihrer Liebe zu diesem Sport ist Sie heute eine ausgebildete Rettungsschwimmerin und nimmt darüber hinaus regelmäßig an Lauf-, Rad- und Schwimmwettbewerben teil. 

 

Aktuell bereitet sich Amaza auf ihr Abitur vor. Darüber hinaus hat sie bereits ein klares Ziel vor Augen: Eine Weiterbildung im Bereich Sport. Erste Erfahrungen hierzu konnte sie in einem sogenannten „Job Shadowing“ in den Weihnachtsferien sammeln. Hierbei lernte sie die Einrichtung und die Abläufe des Fitnessunternehmens Bodytec kennen - mit Erfolg. Das Unternehmen war begeistert von Siposethu, weitere Kontakte wurden geknüpft und zukünftige Unterstützung in Aussicht gestellt. 

 

Als nächster Schritt steht eine Vorstellung bei SSISA (Sport Science Institute South Africa) an, um Einblicke über das dort gebotene Studienprogramm zu erhalten. Wir drücken Amaza fest die Daumen, dass sie Ihre Ziele erreicht und mit der Unterstützung von Home from Home ihren beruflichen Traum verwirklichen kann. 

 

Orange Art Project

Orange Art Project ist eine einzigartige und farbenfrohe Ausstellung, mit Kunstwerken der Home from Home Kinder, die auch käuflich erworben werden konnten. Gezeigt wurden die Werke bis Mitte Februar in der Spin Street Gallery in Kapstadt. 
Jill Trappler, eine südafrikanischen Künstlerin hatte die Aktion ins Leben gerufen. Mit acht weiteren Künstlern der Orange Art Group, vermittelte sie den Kindern von Home from Home Freude an Kreativität.
Das Projekt lief über acht Monate. Zu den verwendeten Kunstmedien gehörten Keramik, Stoffmalerei, Collagen, Kohle, Handyfotografie, Wachs- und Bleistiftkreiden.
Im Rahmen der Ausstellung wurden insgesamt 80 Bilder für je R 250 verkauft. Das Geld deckt die Projektkosten und wird darüber hinaus für das Loving-Family-Programm eingesetzt, welches die Grundlage für unsere Arbeit mit den
Kindern bei Home from Home bildet.

 

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