Home from Home Germany – Unterstützung für Kinder in Südafrika

Im Jahr 2006 gründete Clem Spaubeek gemeinsam mit seiner Frau Marlies sowie ehemaligen Kolleginnen und Kollegen die Organisation Home from Home Germany. Den Anstoß dafür gab eine Feier zu Clems 60. Geburtstag in Kapstadt – die erste Spendenaktion zur Unterstützung benachteiligter Kinder. Seither folgten zahlreiche weitere Initiativen.
Seit Juli 2025 steht der Verein unter neuer Führung: Nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Clem Spaubeek hat Thomas Weber den Vorsitz übernommen, unterstützt von Thomas Schmitz als stellvertretendem Vorsitzenden.
Stand Juli 2025 zählt Home from Home Germany zwölf aktive Mitglieder, von denen viele seit Jahren engagiert sind – darunter Marlies Spaubeek, Christa Huthloff-Kassel und Klaus Kassel. Sie verbringen große Teile des Jahres in Kapstadt und arbeiten eng mit der Partnerorganisation zusammen. Dank ihrer Erfahrung können sie die Bedürfnisse der Kinder gut einschätzen und Spenden gezielt und nachhaltig einsetzen.
Clem und Marlies Spaubeek lebten bereits 1970–1974 in Südafrika. Als sie 1996 zurückkehrten, wurden sie mit dem Schicksal vieler AIDS-Waisen konfrontiert, die oft unter Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch litten. Marlies, in der medizinischen Diagnostik tätig, hatte 1985 den ersten HIV-Test in Deutschland verkauft und kannte die verheerenden Folgen der Krankheit. Die Erfahrungen in Kapstadt führten zu ihrem dauerhaften Engagement für betroffene Kinder.
2005 lernten sie über Nazareth House die Sozialarbeiterinnen Jane Payne und Pippa Shaper kennen, die gerade Home from Home gründeten – mit dem Ziel, Waisenkindern in familiären Strukturen ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Bereits 2006 gründeten Marlies und Clem den deutschen Partnerverein Home from Home Germany.
Lag der Fokus anfangs auf der Grundversorgung, liegt er heute auf schulischer und beruflicher Bildung. Home from Home Germany unterstützt insbesondere den Educational Trust, der jungen Menschen Perspektiven eröffnet.